Der Aufbau startet – Anreiseinfos

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Morgen beginnt das Antifa-Camp auf dem Zeltlagerplatz Stöcklewald bei St. Georgen im Schwarzwald. Ein nahtloser Übergang: Wo bis eben noch das AMS-Camp abgebaut wurde, hat die Aufbau-Crew des Antifa-Camps übernommen. Jetzt heißt es Großzelte aufbauen, Essen einkaufen und dem Programm den letzten Schliff geben. Denn ab morgen Nachmittag erwarten wir bereits die ersten Antifa-Camper aus ganz Süddeutschland und darüber hinaus.

Wie komme ich hin?
Nach wie vor gibt es hier und da noch die Möglichtkeit sich mit den lokalen Anreisen kurzuschließen und so auf das Camp zu kommen. Wenn das allerdings nicht geht, könnt ich auch gerne spontan noch vorbeikommen. Für Zuganreisen bietet sich der Bahnhof St. Georgen an, ab dort holen wir auch gerne Menschen ab, die sich vorab immer noch per Email an antifa-camp[at]riseup[punkt]net melden können. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt man leider nicht bis zum Zeltplatz. Falls ihr aus Richtung Karlsruhe anreist, beachtet, dass es zwischen Rastatt und Baden-Baden nur einen Schienenersatzverkehr mit Bussen und damit verbunden wahrscheinlich zu Verzögerungen in der Weiterreise kommt.
Ansonsten kommt mit dem Auto vorbei. St. Georgen liegt an der B33 zwischen Offenburg und Villingen-Schwenningen. Von der B33 in St. Georgen fahrt ihr Richtung Furtwangen, durchfahrt Brigach und biegt etwa drei Kilometern danach rechts ab, Richtung Schönwald. Nach wenigen Hundert Metern fahrt ihr dann links zum Stöcklewald einige hundert Meter durch den Wald, dann seid ihr da.

Das Programm
Ab Freitagnachmittag könnt ihr anreisen. Ab 18 Uhr gibt’s Abendessen und um 20 Uhr starten wir mit zwei Input-Veranstaltungen. Zum einen berichten die GenossInnen vom Revolutionären Aufbau Schweiz über deren Erfahrungen im Umgang mit der rechtspopulistischen SVP und es gibt eine weitere Veranstaltung zu den aktuellen Entwicklungen in Kurdistan und der Türkei.
Nach verschiedenen kleineren Veranstaltungen etwa zum Umgang mit der AfD oder Faschismustheorie folgt am Samstagnachmittag/-abend eine Podiumsdiskussion mit unterschiedlichen Akteuren der antifaschistischen Bewegung. Diskutiert wird über die aktuellen Entwicklungen der Gesellschaft und Herausforderungen für die antifaschistische Linke. Auf dem Podium sitzen neben einer/einem VertreterIn der organisierenden Gruppen, die Northeast Antifascists (NEA) aus Berlin, der VVN-BdA Landesverband BaWü und der Antifaschistischen Initiative Heidelberg AIHD/iL.
Nachdem es den Tag über genug für den Kopf gab, gibt’s am Abend was für die Ohren: Neben Enraged Minority (Antifascist Streetpunkt, Freiburg) spielen Zystem (melodischer Antifa-Punk, Esslingen) und Defenders of the Universe (unshaved Garage-Punk, Schwäbisch Gmünd).
Nach verschiedenen Veranstaltungen und Workshops am Sonntag etwa zu Computersicherheit, Bullenstrategien und Graffiti folgt noch ein antifaschistisches Fußballturnier geben.
Daneben gibt es mit verschiedenen Sportangeboten, einem gutsortierten Infoladen, Antifa-Merch-Stuff und natürlich Antifas von überall her auch genug Zeit und Möglichkeiten für ein interessantes und spannendes Wochenende im tiefsten Schwarzwald.

Some Basics
Zwar soll das Wetter zum Campem recht angenehm werden, aber Antifas aus niedriger gelegenen Gegenden empfehlen wir lieber nochmal einen warmen Pulli extra einzupacken – Nächte im Schwarzwald sind zwar idyllischer als an vielen anderen Orten, aber abseits von Lagerfeuern auch etwas frischer.
Der Campbeitrag beträgt für drei Tage 35 Euro (Soli 40). Im Beitrag ist vegan/vegetarisches Essen an allen Tagen enthalten. Falls ihr erst später kommen könnt oder früher gehen müsst, reduziert sich der Betrag etwas. Ansonsten benötigt ihr eigenes Geschirr und Besteck, Zelt, Schlafsack, Isomatte o.ä., warme Klamotten, Regenjacke und was man sonst noch so zum Campen braucht. Auf dem Camp wird es auch unterschiedliche Sportangebote geben – vergesst also nicht eure Sportklamotten & Kickschuhe!